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Lux lucet in tenebris: Joh. 1, 5
(Leitwort der Waldenser)
In Finsternis liegt oft die Welt;
den Weg kann niemand sehen.
Wenn Dunkel auf die Erde fällt,
kann man nicht weitergehen.
Auch in der größten Dunkelheit
sind wir nicht ganz verloren.
Mit Christus – schon vor langer Zeit –
ist unser Heil geboren.
Ja, Christus nimmt uns an der Hand,
führt uns durch unser Leben.
Auch dort, wo Finsternis entstand,
will er uns Hilfe geben.
Durch Angst, Not, Tod und Schrecken viel
wird er uns selber leiten.
Er bringt uns sicher an das Ziel,
begleitet durch die Zeiten.
Ist Gott mit uns, dann wird es licht
auf allen unsern Wegen.
Wir fürchten auch das Dunkel nicht;
Gott gibt uns seinen Segen.
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© 11. April 2013 Gisela Kibele
Aus dem Gedicht entstand dieses Lied.